
Craft Beer
Schon seit den 1980er Jahren wird Craft Beer auch in den Niederlanden gebraut. Zu den bekanntesten Brauereien zählen Brouwerij 't IJ, De Prael und Ültje. …

Niederlande
Rotterdam ist wohl eine der modernsten Städte der Niederlande und definitiv einen Besuch Wert! Leider wurden große Teile Rotterdams durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört. Daher findet man kaum historische Gebäude in der Stadt, dafür aber viele moderne Gebäude wie die Markthalle oder das Kubushaus. Durch die günstige Lage der Stadt mit der Nähe zum Atlantik gilt sie schon länger als eine sehr multikulturelle Stadt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund.
Durch Rotterdams Nähe zum Wasser gibt es einige schöne Brücken, die das Stadtbild prägen. Die bekannteste unter ihnen ist wohl die Erasmusbrücke. Doch die Stadt hat mehr zu bieten als ein paar Brücken, denn hier trifft man neben sehr modernen Bauten auf ein paar wenige historische Bauten, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben.
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Sehenswertes
Der Oude Haven (Alter Hafen) wurde im 14. Jahrhundert angelegt und diente ursprünglich als wichtiger Handelshafen, bis im 19. Jahrhundert modernere Hafenanlagen weiter westlich in Rotterdam errichtet wurden.
Das Witte Huis (Weiße Haus) ist eines der berühmtesten Gebäude am Oude Haven. Es wurde 1898 erbaut und war mit seinen 43 Metern Höhe zu seiner Bauzeit das höchste Bürogebäude und erster Wolkenkratzer Europas. Es ist eines der wenigen Gebäude, das die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs überstanden hat.
Es gibt in Rotterdam Whirpool-Boote, also ausleihbare Boote, deren Innenräume aus einem kleinen Becken bestehen. Das Wasser im elektrisch angetriebenen Boot wird mit Feuerholz erhitzt, sodass es auch bei kälteren Temperaturen im Boot schön warm ist. Zudem hat man noch eisbefüllte Ablageflächen für Getränke. Der sogenannte HotTug bietet Platz für sechs bis acht Personen und kostet ab 164 € für die Mindestmietdauer von zwei Stunden.
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Die 2014 eröffnete, hufeisenförmige Markthal (Markthalle) besitzt zwei Glassfassaden und bietet Platz für mehr als 100 Marktstände. An ihrer Decke befindet sich eine Collage aus Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln.
Es gibt Wohnungen, die den Bogen der Halle bilden. Sie reichen von kleineren Einzimmerwohnungen bis hin zu großzügigen Apartments. Ein besonderes Highlight für die Bewohner ist, dass einige Wohnungen Fenster haben, die in das Innere der Halle blicken, sodass man den lebendigen Markt direkt von zu Hause aus beobachten kann.
Das grundlegende Konzept der in den 1980er Jahren entworfenen Kubushäuser ist es, den Raum effizient zu nutzen, indem die Wohnbereiche auf Pfeilern errichtet werden, sodass der Platz darunter als öffentlicher Raum genutzt werden kann.
Die schrägen Wände und Fenster lassen viel Licht in die Räume und bieten interessante Ausblicke auf die Umgebung. Allerdings erfordern die ungewöhnlichen Winkel auch eine kreative Einrichtung, da herkömmliche Möbel oft nicht passen. Viele Bewohner haben daher maßgefertigte Möbelstücke, um den Raum optimal zu nutzen. Wer einmal selbst erleben möchte, wie es ist, in einem der Kubushäuser zu wohnen, kann sich in ein Hostel einmieten, welches sich in einem von ihnen befindet. Alternativ kann man einen Teil des Komplexes, welcher in eine Museumswohnung namens „Kijk-Kubus“ umgewandelt wurde, besichtigen.
Die insgesamt 802 Meter lange Erasmusbrücke ist wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde 1996 eröffnet und so konstruiert, dass sie klappbar ist, um große Schiffe passieren zu lassen.
Die in einem auffälligen Rot gestrichene Willemsbrug springt einem im Stadtbild von Rotterdam schnell ins Auge. Sie wurde nach König Willem III. der Niederlande benannt und 1981 fertiggestellt.
De Hef, offiziell bekannt als die Koningshavenbrug, ist eine historische Eisenbahnbrücke in Rotterdam und eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt. Der Name „De Hef“ leitet sich von der Hebefunktion der Brücke ab („Hef“ bedeutet „Heben“ auf Niederländisch), da der zentrale Teil der Brücke angehoben werden kann, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Mit der Eröffnung des neuen Willemsspoortunnels im Jahr 1993 wurde De Hef für den Eisenbahnverkehr überflüssig und offiziell stillgelegt. Aufgrund ihres historischen und kulturellen Wertes wurde jedoch beschlossen, die Brücke nicht abzureißen, sondern als Denkmal zu erhalten.
Das Hotel New York befindet sich in einem historischen Gebäude, das ursprünglich als Hauptsitz der Holland-Amerika-Linie (HAPAG) diente. Die HAPAG war eine bedeutende Reederei, die im 20. Jahrhundert transatlantische Passagier- und Frachtschiffe betrieb. Das Gebäude wurde 1901 eröffnet und war ein zentraler Knotenpunkt für die Reise von Immigranten, die nach Nordamerika auswandern wollten. Es galt als das Tor zur Neuen Welt für viele Menschen, die von Rotterdam aus in die USA aufbrachen. Dies soll auch die vor dem Hotel aufgestellte Tür symbolisieren.
Das Hotel New York liegt am Rande des Wilhelminapier, an dem regelmäßig Kreuzfahrtschiffe anlegen. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick auf die Nieuwe Maas und die beeindruckende Skyline der Stadt.
In der Ferne kann man auch den Euromast sehen. Der Turm hat zwei Aussichtsplattformen, eine auf ca. 100 und eine auf ca. 185 Metern Höhe. Schwindelfreie können über einen Glasboden gehen und an ihren Füßen vorbei nach unten sehen oder sich von dem Turm abseilen lassen. Für Personen, die es etwas entspanter angehen möchten, gibt es ein Restaurant und ein Café auf einer rotierenden Plattform, wo man während des Essens einen atemberaubenden Blick auf Rotterdam bestaunen kann.
Mehr über Rotterdam

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Um ganz entspannt die wichtigsten Dinge in Rotterdam zu sehen, solltest du ca. zwei Tage einplanen. Ich empfehle dir, deinen Besuch mit einem in Den Haag zu verbinden, da diese Städte sehr nah beieinander liegen und beide sehr sehenswert sind.
Die beste Zeit, um Rotterdam zu besuchen, ist der Frühling und der Sommer, wenn das Wetter angenehm ist und man entspannt am Wasser entlang spazieren kann.
Die meisten Sehenwürdigkeiten sind sehr gut fußläufig zu erreichen, es bietet sich jedoch auch an ein Fahrrad zu leihen und damit die Stadt zu erkunden. Alternativ kann man das sehr gut ausgbetaute Nahverkehrssystem benutzen, welches soagr die Benutzung von Fähren miteinschließt.
Lage
Rotterdam liegt im Südwesten der Niederlande in der Provinz Südholland, direkt an einem Fluss namens Nieuwe Maas. Dieser Fluss verbindet die Stadt mit der nahegelegenen Nordsee zur einen und dem Innland zur anderen Seite. Ein idealer Standort also für einen Frachthafen, der sogar einer der größten Häfen der Welt ist.
Von Deutschland erreicht man Rotterdam sehr gut mit dem Zug oder mit dem Auto. Man kann den Besuch auch gleich mit einem Ausflug in das benachbarte Den Haag verbinden.

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