Reiseziel

Costa Rica

Steckbrief

Hauptstadt
San José
Einwohner
5,2 Millionen
Fläche
51.100 km²
Sprache
Spanisch
Währung
Colón (CRC), US-Dollar wird oft akzeptiert
Beste Reisezeit
Dezember bis April (Trockenzeit)

Pura Vida – das ist das Lebensmotto, das du überall im Land hören wirst. Übersetzt heißt es „pures Leben“, bedeutet aber ein Lebensgefühl und Ausdruck der costa-ricanischen Identität. So steht es für eine Mischung aus Dankbarkeit, Zufriedenheit, Gelassenheit und Freundlichkeit und ich finde, das merkt man im Land, denn ich habe auf meinen Reisen noch nie so viele nette und hilfsbereite Menschen getroffen wie in Costa Rica.

Das Land ist sogar so friedlich, dass es seine Armee 1949 abgeschafft und das Budget stattdessen in Bildung, Gesundheit und Umweltschutz investiert hat. So stehen mittlerweile fast 30 % der Fläche des Landes unter Naturschutz. Dies macht sich bezahlt, denn obwohl Costa Rica nur 0,03 % der Erdoberfläche ausmacht, beherbergt es etwa 5 % der gesamten Biodiversität der Welt. Zudem werden fast 100 % des Stroms im Land aus erneuerbaren Quellen wie Wasser, Wind, Erdwärme und Sonne gewonnen.

Die Halbinsel Nicoya ist eine von weltweit nur fünf „Blue Zones“, in denen Menschen außergewöhnlich alt werden. Dies wird auf gesunde Ernährung, eine stressfreie Lebensweise und enge familiäre Bindungen zurückgeführt. Dass im Land schon sehr lange Kaffee und Kakao angebaut werden, trägt bestimmt ebenfalls zu einem langen Leben bei.

Christoph Kolumbus erreichte Costa Rica während seiner vierten Reise im Jahr 1502. Der Name „Costa Rica“ bedeutet „reiche Küste“, da Kolumbus glaubte, die Region sei reich an Gold – eine Annahme, die sich als falsch herausstellte. Anders als in anderen Teilen Mittelamerikas spielte Costa Rica keine zentrale Rolle in der spanischen Kolonialpolitik. Die Region war abgelegen, wenig bevölkert und verfügte über keine großen Goldvorkommen. Am 15. September 1821 erklärte Costa Rica seine Unabhängigkeit von Spanien, ohne dass ein Krieg erforderlich war. Anschließend schloss sich das Land kurzzeitig der zentralamerikanischen Föderation an, wurde aber 1838 ein souveräner Staat.

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Hacienda Alsacia Starbucks Coffee Farm

Nördlich von der Hauptstadt San José, nur ca. 30 Minuten Fahrtzeit vom Flughafen entfernt, liegt eine Kaffeefarm. Sie bietet sich daher als idealer erster …

Poás

Der Poás ist ein aktiver Vulkan, etwa eine Stunde nördlich der Hauptstadt San José. Du kannst sehr nah an den Kraterrand herangehen und einen Blick auf …

La Paz Wasserfälle

Um die La-Paz-Wasserfälle herum gibt es den privaten La-Paz-Waterfall-Gardens-Park. Für stolze 54 Dollar plus Steuern kannst du dir nicht nur Wasserfälle, …

Frogs Heaven

Bei Frogs Heaven handelt es sich um ein Familienprojekt, das sich besonders dem Schutz von Fröschen verschrieben hat. Oft kann man auch ohne Anmeldung …

Cahuita Nationalpark

An der Karibikküste befindet sich in der Nähe der gleichnamigen Stadt der Cahuita-Nationalpark. Es gibt zwei Eingänge für den Park: Einer befindet sich …

Jaguar Rescue Center

Das Jaguar Rescue Center ist ein bekanntes Tierschutz- und Rehabilitationszentrum in der Nähe der an der Karibikküste gelegenen Stadt Puerto Viejo. Um die …

Manzanillo

Manzanillo ist ein kleines, idyllisches Küstendorf an der südlichen Karibikküste von Costa Rica, nahe der Grenze zu Panama. Besonders sehenswert ist das …

Tortuguero

In dem kleinen Dorf Tortuguero, welches im gleichnamigen Nationalpark liegt, ist der Name Programm: In dem abgelegenen Ort dreht sich alles um …

Arenal Vulkan

Der Arenal-Vulkan war bis 2010 einer der aktivsten Vulkane der Welt und liegt etwa 90 km nordwestlich von San José. In dem dazugehörigen Nationalpark gibt …

Místico Arenal Hanging Bridges

Der Mistico Arenal Hanging Bridges Park befindet sich nordwestlich des Arenal-Vulkans. Der 3,2 Kilometer lange Rundweg durch den Park, für den du ungefähr …

Río Celeste

Der Río Celeste ist ein türkisfarbener Fluss, der durch den Tenorio-Vulkan-Nationalpark im Norden Costa Ricas fließt. Die Farbe bekommt der Fluss an dem …

Coco

Coco ist ein sehr touristischer Ort, den ich dir eigentlich nicht empfehlen kann. Es ist aber ein sehr guter Ort, um tauchen zu gehen. Ich kann dir die …

Monteverde

Monteverde und dessen Nachbarort Santa Elena liegen in den Bergen südlich des Arenal-Sees. Wenn du auch aus Richtung Westen anreist, solltest du …

Puntarenas

Puntarenas ist eine Stadt auf einer Landzunge im Golf von Nicoya. Von dort aus fahren Fähren auf die Nicoya-Halbinsel.

Crocodile Bridge

Westlich von San Jose führt eine Brücke über einen Fluss namens Tarcoles. Sie ist dafür bekannt, dass sich so gut wie immer Krokodile darunter befinden. …

Nationalpark Manuel Antonio

Der Manuel-Antonio-Nationalpark ist wohl der bekannteste Nationalpark Costa Ricas und daher wohl auch der touristischste. Der Park liegt direkt am Pazifik …

Dominical

Dominical ist ein entspannter Ort an der Pazifikküste, der besonders bei Surfern beliebt ist.

Uvita

Der Strand in Uvita gehört zum Marino-Ballena-Nationalpark und ist besonders für eine Sandbank in Form einer Walflosse, die nur bei Ebbe zu sehen ist, …

Sierpe

Sierpe ist ein kleines, ruhiges Dorf, das vor allem als Tor zum berühmten Corcovado-Nationalpark und den Mangroven des Terraba-Sierpe-Flusssystems bekannt …

Corcovado Nationalpark

Der Corcovado-Nationalpark liegt auf der abgelegenen Osa-Halbinsel im Südwesten Costa Ricas. Gerne hätten wir den Nationalpark auch besucht, denn dort …

Nicoya-Halbinsel

Wenn du baden oder surfen möchtest, bist du auf der Nicoya-Halbinsel genau richtig. Besonders in den Orten Samara, Tamarindo und Santa Teresa kannst du …

Wissenswertes

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Tiere des Landes

Obwohl Costa Rica weniger als 0,03 % der Erdoberfläche einnimmt, beherbergt es rund 5 % der globalen Biodiversität. Zu den vielen Tieren des Landes, von …

Gut zu wissen

Tipps für deine Reise nach Costa Rica

Wann ist die beste Reisezeit für Costa Rica?

Die Trockenzeit ist in Costa Rica von Dezember bis April und die Regenzeit von Mai bis November. In der Regenzeit könntest du mehr Pech mit dem Wetter haben, aber dafür sind auch weniger Touristen im Land und somit viele Unterkünfte günstiger. Von Juli bis Oktober hast du eine gute Chance, Schildkröten in Tortuguero zu sehen und von Juli bis November und Dezember bis März Buckelwale an der Pazifikküste. Um also möglichst viel zu sehen, solltest du, so wie wir, Ende November nach Costa Rica reisen. Wobei wir zu der Zeit noch etwas Pech mit dem Wetter hatten.

Wie bewege ich mich im Land am besten fort?

Wie so oft würde ich dir empfehlen, dir einen Mietwagen in Costa Rica zu mieten, da du damit einfach am flexibelsten bist. Ein Wagen mit Allrad ist dabei nicht unbedingt notwendig, da die üblichen Straßen gut asphaltiert sind.

Alternativ kannst du auch mit den Bussen zwischen den Städten hin- und herfahren. Diese sind recht pünktlich und preiswert, aber du kommst mit diesen nicht an abgelegene Orte wie z. B. zum Rio Celeste. Dafür müsstest du dann auf ein Taxi oder Uber zurückgreifen.

In Costa Rica wird häufig neben Google Maps eine App namens Waze zum Navigieren benutzt. Dort tragen Nutzer in Echtzeit u. a. Straßensperren, Baustellen und Polizeikontrollen ein.

Wir haben immer wieder von Flussdurchquerungen in Costa Rica gehört, aber unter Normalbedingungen wirst du in der Trockenzeit nicht das Vergnügen haben, mit deinem Mietwagen durch Wasser fahren zu müssen. Einzig der Corcovado-Nationalpark ist teilweise schwer zu erreichen. Dort kommst du alternativ aber auch gut mit Booten hin.

Was muss ich über die Nationalparks wissen?

Die ca. 30 Nationalparks in Costa Rica nehmen rund ein Viertel der Landesfläche ein. Bei vielen ist es verboten, Plastik mit in den Park zu nehmen. Außerdem musst du bei einigen im Voraus Tickets auf der Seite der Regierungsbehörde SINAC kaufen.

Du wirst wahrscheinlich oft vor der Frage stehen, ob du dir in den Parks einen Guide nehmen solltest oder nicht. Die moralisch richtige Antwort wäre wahrscheinlich „Ja“, aber gerade in Nationalparks, in denen viel los ist, wirst du schnell merken, dass Tiere nicht unentdeckt bleiben. Denn wenn sie erst einmal entdeckt wurden, wird diese Info meist von Reisegruppe zu Reisegruppe durchgereicht. Wenn du natürlich direkt Informationen zu der Flora und Fauna haben möchtest und genügend Zeit hast, dann solltest du dir auf jeden Fall einen Guide nehmen, auch um die Einheimischen zu unterstützen.

Wie sicher ist es in Costa Rica?

Costa Rica gilt als eines der sichersten Länder in Mittelamerika, insbesondere im Vergleich zu seinen Nachbarn. Gelegenheitsdiebstahl ist die häufigste Form von Kriminalität, besonders in touristischen Gebieten wie San José, Jacó oder Puerto Viejo.

Vor giftigen Tieren kannst du dich mit langen Hosen und festem Schuhwerk schützen. Zudem solltest du nachts nicht mehr Auto fahren, um Wildunfälle zu vermeiden.

Einige Strände haben starke Strömungen (Rip Currents). Informiere dich, ob das Schwimmen sicher ist, und halte dich an Warnschilder. Costa Rica liegt außerdem auf dem sogenannten „Feuerring“ der Erde, sodass gelegentlich Erdbeben oder Vulkanausbrüche auftreten können. Diese sind meist kaum zu bemerken, aber halte dich im Ernstfall an die Anweisungen der Behörden.

Womit wird im Land bezahlt?

In Costa Rica wird in Colón bezahlt, oft werden aber auch US-Dollar akzeptiert und du kannst auch beide Währungen an Bankautomaten bekommen. Ein Euro sind umgerechnet gut 500 Colón wert. Bei Restaurantrechnungen wird oft automatisch eine 10%-Servicegebühr aufgeschlagen. Besonders schön sind die bunten Geldscheine in Costa Rica, weil darauf die Tiere des Landes aufgedruckt sind.

Was gibt es Kulinarisches zu entdecken?

Gallo Pinto – ein Frühstücksgericht, bestehend aus Reis,schwarzen Bohnen, die mit Zwiebeln, Paprika und Koriander angebraten werden, oft mit Eiern, Sauerrahm, Kochbananen und Tortillas.

Casado – ein typisches Mittagsgericht mit Reis, schwarzen Bohnen, Kochbananen, Salat und Fleisch nach Wahl.

Sopa Negra – eine Suppe aus schwarzen Bohnen, die mit Zwiebeln, Paprika, Koriander und Knoblauch gewürzt wird. Meist gibt es dazu Eier und Reis.

Ceviche – roher Fisch (meist Seezunge), der in Limettensaft mariniert und mit Zwiebeln, Koriander und Paprika gemischt wird.

Patacones – zweifach frittierte grüne Kochbananen, die flachgedrückt werden und oft mit Bohnenpüree, Guacamole oder Sauerrahm serviert werden.

Empanadas – Gefüllte Teigtaschen mit Käse, Bohnen, Fleisch oder Huhn.

Tres Leches – ein Kuchen, der in drei verschiedene Milchsorten (Kondensmilch, gezuckerte Kondensmilch und Sahne) eingeweicht wird.

Sehr beliebt sind auch frittierte Hühner. Überall in Costa Rica wirst du kleine Läden finden, die sämtliche Teile der Tiere in frittierter Form anbieten.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

In Costa Rica ist es verboten, Fotos von Menschen und Tieren zusammen auf einem Bild zu machen. Damit soll vermieden werden, dass Einheimische frei lebende Tiere fangen und mit ihnen Geld verdienen, indem sie von Touristen Geld für Fotos mit ihnen verlangen.

Deine SIM-Karte solltest du dir bei Kolbi ICE holen, der Anbieter hat die beste Netzabdeckung in Costa Rica und es gibt sogar einen Tarif extra für Touristen.